16 April 2007

Im Internet: Nippel-Board und Hitlerizer

Wer sich schon immer mal an Stefan Raabs Clip-Bord aus TV total setzen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Im Internet gibt es die so genannten "Nippel" in einem riesigen Flash-Board für den eigenen Desktop oder Browser. Nicht nur Töne aus den Clip von TV total, sondern auch Sprüche aus Komödien wie "Der Wixxer", "Traumschiff Surprise" oder "Werner Beinhard" sind dabei.
Hier den Nippel-O-Mat downloaden!



Hitlerize den Shit!
Ein weiterer sensationeller Fund ist der "Hitlerizer". Hier kann man komplette Texte in die Sprache des "Führers" übersetzten. Nur aussprechen muss man es selber. Beispiel gefällig? Aus dem Satz "Ich könnte mich als Führer anbieten" (Zitat aus Der Wixxer) wird richtigerweise: Äch könnte mäch als Föhrra anbieten!
Viel Spaß damit: Zum Hitlerizer!
Außerdem gib es bei lyrik2000, dem Betreiber der Site, noch viele andere Spielereien.

09 April 2007

On Tour 2007: Stuttgarter Kickers – SF Siegen 0:3

Einen grandiosen Auswärtssieg im Stuttgarter Degerloch feierten die Sportfreunde Siegen am Gründonnerstag gegen die Stuttgarter Kickers. Dieser war für die rund 80 mitgereisten Fans verbunden mit einer noch mal schönen Auswärtsfahrt. So setzen auch wir uns um kurz nach 13:30 Uhr von Siegen-Eiserfeld aus in Richtung Stuttgart-Degerloch in Bewegung. In unserem geräumigen Ford war genügend Platz und die Fahrt ging auch recht zügig voran. Wir bretterten also von der A 45 am Gambacher Kreuz auf die A5 Richtung Karlsruhe. Kurz hinterm dem Darmstädter Kreuz hatten wir nach etwas mehr als einer Stunde die Hälfte der Strecke schon bewältigt. Zeit genug also eine Rast zu machen. Diese dauerte aber auch nicht sehr lange, so dass wir das Hessenland schon bald wieder verließen. Am Autobahndreieck Karlsruhe ging es rüber auf die A8 nach Stuttgart. Dort stockte der Verkehr erstmals ein wenig. Grund dafür war eine Reihe von Baustellen, die sich teilweise über zwei Kilometer hinzogen. Die Baden-Württemberger sind wohl mit einer Großsanierung ihrer Autobahn beschäftigt. Ganz zum Stehen kamen wir aber auch nie, somit rollten wir immer noch unentwegt auf Stuttgart zu. Um circa 17.15 Uhr erreichten wir dann Stuttgart-Degerloch. Auf der knapp dreistündigen Fahrt wurde es nie langweilig. Gute Musik und ein paar Witzchen sorgten für eine gute Einstimmung auf den Auswärtskick. Da machten uns auch die 20 km/h, die wir im Baustellenbereich teilweise fahren mussten, nichts aus. Denn dabei erfanden wir eine ganze neue Interpretation von „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ der Band Queen….

Nun gut, waren wir also fast zwei Stunden vor dem Spiel im Stuttgarter Degerloch. Das Stadion war gut ausgeschildert, Parkplätze konnten auch sofort gefunden werden. Beim Einmarsch im Degerloch wurden wir schon freudig von ein paar Siegener Fans begrüßt, die noch früher da waren als wir. Nachdem wir noch was gefuttert hatten, standen wir also vor dem besagten Gazi-Stadion (sprich Gasi). Wir entschlossen uns also für einen kleinen Rundgang. Nachdem wir festgestellt hatten, dass die Stuttgarter Kickers anders als unsere Sportfreunde ein eigenes Rasen-Trainingsgelände direkt neben dem Stadion haben, machten wir noch einen ganz anderen Fund: Neben dem Trainingsplatz stand eine Reihe verrosteter zylinderartiger Blechbüchsen. Da muss die Frage doch schon erlaubt sein, ob Kickers-Hauptsponsor Gazi (sprich immer noch Gasi) nicht irgendwas mit Giftgas zu schaffen hat. Auch wenn die im Stadionheftchen mit türkischem Ayran werben. Sei es dahin gestellt. Nach einem Besuch beim Fernsehturm des SWR, auch nicht unweit des Stadions, machten wir uns wieder zurück zu selbigem. Das Bungee-Springen vom Turm haben wir dann doch gelassen. Auf dem Weg zurück zum Stadion-Parkplatz nutzten wir noch die Gelegenheit neue Fankontakte mit den Stuttgarter Kickers zu knüpfen. Man muss ja auch mal auf die gegnerischen Fans zugehen und neue Fanfreundschaften knüpfen. Der überaus sympathische Schwabe saß mutterseelenallein auf einer Bank, hatte wohl auch alle Zeit der Welt im Gepäck. Also gesellten wir uns mal eine Weile dazu und unterhielten uns mit dem Kickers-Fan. Der erzählte uns wie schwach die Kickers zuletzt gegen Hessen Kassel (sprich Hesche Kaschel) spielten. Keine Ahnung warum, aber bei Hessen Kassel verstanden wir zuerst nur irgendwas mit „Käsebrot“. Das hatten wir natürlich nicht mehr übrig, also wechselten wir schnell das Thema auf das anstehende Spiel gegen die Sportfreunde. Dabei kamen natürlich auch nicht umhin über die Vergangenheit des Siegeners Okpala bei den Kickers zu sprechen. Den Rauswurf nach der Furz-Affäre hielt unser neuer Kickers-Freund gerechtfertigt. Schließlich wünschten wir uns gegenseitig ein gutes Spiel, wobei der Kickers-Fan insgeheim auf ein 6:6-Unentschieden hoffte. Spannend wär’ das ja gewesen…

Aber es kam natürlich alles ganz anders. Im positiven Sinne. Nach einigen Start-Schwierigkeiten, Stuttgart traf nach wenigen Minuten bereits die Latte, kamen die Sportfreunde besser ins Spiel. Dann, etwas mehr als die Hälfte der ersten Halbzeit war gespielt, ein Freistoß. Gaetan Krebs am Ball. Viermal in die Hände geklascht. Tor. Zufall oder doch Magie? Der Ball jedenfalls im Netz. Die Siegener führten 1:0 in Stuttgart. Der Schuss von Krebs gekonnt, unhaltbar. Ein paar Minuten später ein ähnliches Szenario. Eckball. Wieder viermal geklatscht. Der Ball kommt zurück zu Krebs. Tor. Der Schall des Klatschens muss man bis zur Eckfahne gehört haben, denn Krebs traf erneut unhaltbar in den Winkel, da sag’ noch mal einer der Funke würde nicht aus der Kurve aufs Feld überspringen. Aber auch umgekehrt. Die 2:0-Pausenführung beflügelte jetzt die Sportfreunde-Fans. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierten sie. Nach einer kleinen Stärkung in der Halbzeit (man musste das Stadion verlassen und zu einer in der Nähe gelegenen Imbiss-Bude zu gehen, um verpflegt zu werden), sahen wir eine mäßigere zweite Halbzeit. Dennoch hatten die Siegener Chancen. So fiel dann auch noch das nicht unverdiente 3:0. Rundum Zufriedenheit und Feierstimmung machte sich breit. Die Welle mit den Spielern gab es noch zum Abschluss der sehr gelungenen Auswärtsfahrt. Schon bald setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren zurück ins Siegerland. Da durfte auch der Sportfreunde-Song an Bord nicht fehlen. Die Straßen waren frei, wir konnten unentwegt nach Hause rasen. Ein Zwischenstopp bei einem Burger King war da auch noch drin. Um kurz nach halb Eins waren wir dann zurück im Siegerland. Drei Punkte hatten wir im Gepäck, wie viele Experten ja immer zu sagen pflegen, die lieferten wir auch direkt im Leimbachtal ab. Danach wurden die drei Punkte noch ein wenig gefeiert…

Damit die schöne Auswärtsfahrt nicht in Vergessenheit gerät, haben wir hier ein umfangreiches Video erstellt, das die Fahrt noch mal dokumentiert:



Am Rande des Spiels:
Hier noch einmal ein paar Anekdoten, die wir am Rande des Spiels aufgegriffen haben.
* Ein Siegener Fan, der von uns liebevoll „Dicker Markus“ genannt wurde, erfreute uns mit seinen wuchtigen Kommentaren zum Spiel, die allesamt mit „fffffollidiot“ (heißt Vollidiot) endeten oder gar damit anfingen.
* Ein weiterer Siegener Fan schwenkte ununterbrochen seine wohl selbst gebastelte SFS-Fahne. Nach dem 3:0 gar so euphorisch, dass der kurzerhand auf einen Wellenbrecher kletterte, von dem er runterrutschte, sich noch mal drehte und dann auf die Stufen knallte. Passiert ist aber nichts.
* Die Stuttgarter sind ja ein nettes Völkchen. Wir kommen bestimmt wieder, bis dahin lernen wir das auch mit dem „sch“. Aber erstmal müssen wir nach Hoffe’heim und Hesche Kaschel.
* Es macht wahnsinnig Spaß auf der Autobahn durch das Beifahrer-Fenster die anderen Autofahrer zu beobachten. Und wenn die auch gucken, grüßt man halt mal…
* Eine Fragen sind noch offen geblieben: Wieso schmeckt Burger King besser als McDonalds? Was hat Gazi mit den Behältern zu tun? Warum heißt es im Sportfreunde-Lied „Hand in Hand“ echte Freunde gehen zelten und nicht ins Stadion?

Skandal: An Ostern von der digitalen Außenwelt abgeschnitten

Die neue Technologie mit DSL und DSL-Telefonie ist ja eine feine Sache. Insofern man sie nutzten kann. Nachdem der Fulltime-Tarif bei der T-Com gekündigt wurde, konnten wir das nicht mehr. Über 1&1 bequem mit hoher Geschwindigkeit surfen und dabei noch kostenfrei ins deutsche Festnetz telefonieren, konnten wir auch einen halben Monat lang. Wenn man über DSL telefoniert, braucht man für die wenigen Verbindungen in Handynetze keinen Fulltime-Tarif mehr bei der T-Com. Logische Schlussfolgerung: Tarif kündigen, normalen Standart-Tarif für Notfälle. So stand es auch in der prompt aufgesetzten Kündigung, die auch an die T-Com geschickt wurde.
Die bestätigte auch die Kündigung. Hat das aber alles falsch verstanden. Denn die legte kurzerhand den kompletten Anschluss lahm. Kein Telefon-Anschluss, daher kein DSL-Anschluss und damit war die Rufnummer auch nicht mehr erreichbar. Von der Außenwelt abgeschnitten. Und warum? Weil die T-Com scheinbar nicht lesen kann. Bekanntlich ist ja derjenige im Vorteil, der lesen kann. Irgendwie scheint das aber hier nicht zu stimmen. Wir konnten lesen, und sogar schreiben, aber haben jetzt weder Internet noch Telefonverbindung.


Sofort wurde sich natürlich bei der T-Com beschwert, die zwar ihren Fehler nicht einsehen wollte, aber versicherte den Anschluss wiederherzustellen. Ein Tag sollte es dauert. Passiert ist nichts. Tags darauf ein weiterer Anruf: Im Laufe des Tages soll jetzt der Anschluss wieder da sein. Nichts. Gründonnerstag: Nach erneut mehrmaligen Versuchen die T-Com-Mitarbeiter zu erreichen, ist sogar mal ein freundlicher Berater dran, der feststellt, dass der Auftrag zur Wiederherstellung des Anschlusses vorliegt, aber noch nicht bearbeitet wurde. Er wollte sich persönlich darum kümmern, dass der Anschluss noch vor Karfreitag wieder da ist. Karfreitag, nichts geht. Den Samstag versuchen wir es erneut. Jetzt heißt es plötzlich das Kündigungsschreiben sei „missverständlich“ gewesen. Daher das Durcheinander. So zieht man sich also heutzutage fein aus der Affäre. Die T-Com-Mitarbeiter hält dann Rücksprache mit dem Vertrieb und verkündet dann: „Es läuft“. Was heißt, man würde sich drum kümmern, aber so schnell würde das nicht gehen, da werden wohl noch ein paar Tage ins Land gehen. Ob Schikane oder Unfähigkeit? Es sei dahin gestellt. Aber so, liebe T-Com, geht es nicht. Das ist nicht die Professionalität, die man von einer Aktiengesellschaft erwartet. Ostern ohne Telefon- und DSL-Anschluss: Kein Anschluss unter dieser Nummer.

02 April 2007

Die Top 5 Videos aus dem Internet

So, hier sind sie wieder, die fünf besten Videos aus dem Internet des letzten Monats. Diese Funde aus dem World Wide Web trainieren in jedem Fall die Lachmuskeln.

Video Nr. 1: Büro ist Krieg!
Das wissen wir spätestens seit Stromberg. Wesentlich härter geht es aber bei den Amerikanern zu. So arbeitet man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten...


Video Nr. 2: Wohin mit dem Kaffee?
Und noch einmal Büro-Alltag. Vor lauter Arbeit ist kein Platz mehr für den Kaffee. Doch die Not macht erfinderisch...


Video Nr. 3: Prost!
So wie in dem folgenden Clip kriegt man die Wohnung auch auf Hochglanz...


Video Nr. 4: Miau!
Jetzt bekommt Knut, der Eisbär Konkurrenz von diesem verspielten Kätzchen...


Video Nr. 5: Frauenfußball!
Da sagt nochmal einer Frauen und Fußball passt nicht zusammen...

So, das war's! Die fünf besten Videos aus dem Internet. Aber keine Sorge, schon bald gibt es neues Material.

30 März 2007

GoogleMaps: Schwimmen Sie durch den Atlantik!

Die Routenplaner im Internet sind ja eine feine Sache. So auch Google Maps, das die Strecke von A nach B berechnet. Doch von Schiffen hat man bei Google wohl noch nichts gehört... Denn will man aus Deutschland nach New York reisen, empfiehlt Google Maps mehr als 5000 Kilometer durch den Atlantik zu schwimmen.



Dass man dafür stolze 29 Tage braucht, ist noch untertrieben. Naja, vielleicht hat man ja Glück und auf den letzten Kilometern erbarmt sich ein Fischer ein Plätzchen auf seinem Kutter frei zu machen. Auf jeden Fall wird man nach so einem Marathon-Schwimmen so froh sein das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu betreten, wie man es sich vorher nicht mal in den künten Träumen ausgemalt hat... Es sei denn man besucht unfreiwillig die Titanic am Grund des Meeres...

26 März 2007

Musik-Clip aus dem Leimbachtal: Junge, Junge!

Das war ja wieder ein Grottenkick der Sportfreunde Siegen am letzten Freitag gegen Pirmasens, gegen den Tabellenvorletzten nur ein 1:1. Dass man bei so einem Spiel und eisigen Temperaturen dennoch Spaß haben kann, wenn man den unzufriedenen Zuschauern lauscht, zeigen die o-ton-Leckerbissen, die wir (Tauli und der Kommissar vom Fanclub Egoisten Siegerland)eingefangen haben. Damit es nicht so trocken ist, haben wir durch den Beat von DJ Ibo das Ganze mit ein wenig Musik untermalt. Herausgekommen ist ein schöner Musik-Clip.
Und hier ist er: Der Ultimative Smash Hit von der Siegener Gegengerade im Leimbachtal. DJ Ibo feat. Gegengerade mit dem Song "Junge, Junge (ne, ne, ne)".



Sooo, und jetzt hoffen wir, dass es bald die ganze Gegengerade singt. ;)

Turnier der Polizei Siegen verlief harmonisch

Sehr harmonisch verlief das diesjährige Hallenturnier der Polizei in der Rundturnhalle. Sieben Mannschaften, darunter auch die Stadt Siegen, das Amtsgericht Siegen und die Polizei Betzdorf als benachbarte Behörde kämpften in 21, zum Teil spannenden Spielen, um den Turniersieg. Weiterhin traten die Polizeiinspektion Kreuztal, die Polizeiwache Wilnsdorf und das Dezernat Gefahrenschutz, die Führungsstelle und das Verkehrskommissariat an.
Am Ende gewann die Mannschaft der Hauptwache Siegen, nur aufgrund des besseren Torverhältnisses, knapp vor der Mannschaft der Stadt Siegen. Hier fiel erst im letzen Spiel die Entscheidung. Die Hauptwache Siegen musste mit drei Toren Unterschied gegen die Polizei Betzdorf gewinnen, lag jedoch schnell mit 0:2 Toren hinten.
In den verbleibenden acht, sehr dramatischen Minuten, schafften sie dennoch die Wende und gewannen noch mit 6:2, was dann den Turniersieg bedeutete. Rund 100 teilnehmende Spieler und Zuschauer sorgten für die nötige Stimmung.

Der Reinerlös des Verkaufs von ungefähr 300 Euro ging an das Sozialwerk der Polizei Siegen. Ausgezeichnet wurden die vier besten Mannschaften, die jeweils mit Pokalen geehrt wurden. Auch der beste Torschütze und der beste Torwart des Turniers bekamen Trophäen. Das Turnier soll auch im nächsten Jahr seinen Fortgang finden.

23 März 2007

Filmkritik: Neues vom WiXXer

Ein ungeschriebenes Filmgesetz besagt, dass eine Fortsetzung nie besser ist als das Original – wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass dies nun wahrlich nicht immer so sein muss, beweisen die beiden TV-Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennart im zweiten „Wixxer“-Teil „Neues vom Wixxer“. Stocherte das Autoren-Team Oliver Kalkofe, Oliver Welke und Bastian Pastewka beim ersten Teil noch etwas unbeholfen im Sujet, so erhöht das Trio im Sequel seine Trefferquote und findet den richtigen Ton für eine liebevolle Persiflage, die die legendären Edgar-Wallace-Krimis der 60er Jahre humorvoll aufs Korn nimmt.

Chief Inspector Even Longer (Oliver Kalkofe) und Inspector Very Long (Bastian Pastewka) sind verwirrt. Drei Jahre nachdem die beiden Ermittler von Scotland Yard den berüchtigten Schwerkriminellen Wixxer aus dem Verkehr gezogen haben, taucht plötzlich in London ein neuer Wixxer auf, der die Polizisten auch gleich beim ersten Aufeinandertreffen kräftig narrt. Auf einem Friedhof entdecken sie zudem eine ominöse Todesliste, auf der sich unter anderem Inspector Very Long befindet – was nicht unbedingt zu dessen Amüsement beiträgt. Der prominenteste Name ist jedoch der von Victoria Dickham (Christiane Paul), mit der Even Longer heimlich liiert ist. Er macht sich große Sorgen um seine Angebetete. Noch größeres Kopfzerbrechen bereitet dem Chief Inspector allerdings die Aufgabe, Victorias gestrengen Vater Lord Dickham (Joachim Fuchsberger), Ex-Chef von Scotland Yard, als potenzieller Schwiegersohn zu überzeugen. Bei der Verbrecherhatz beißt indes der scharfe Eddie (Martin Semmelrogge) schnell ins Gras, während die Spur der Yard-Ermittler in die Irrenanstalt führt. Die leitet kein Geringerer als Alfons Hatler (Christoph Maria Herbst), der seinen Butler-Posten aufgab, sich zunächst gegen eine Gesangskarriere in Las Vegas entschied und seiner Passion als Irrenarzt nachkam. Longers ängstlicher Bruder Much (Christian Tramitz) ist Even auch keine große Hilfe, er behindert das Vorankommen eher und taucht immer im falschen Moment auf...

Die Story ist natürlich auch weiterhin unwichtig und bestenfalls eine Variation von Teil eins. Dafür sind die Charaktere diesmal griffiger, die Dialoge flotter und die Witzquote höher. Selbst Oliver Kalkofe, der als Hauptdarsteller im Original kaum einen echten Lacher verbuchen konnte, legt zu. Ähnliches gilt für Oliver Welke, der mit trockenen Sprüchen als Pathologe gefällt. Kalkofes Herzensangelegenheit, Altstars aus den Wallace-Filmen an Bord zu haben, erweist sich als Treffer. So belebt Joachim Fuchsberger, der Teil eins noch aus moralischen Bedenken ablehnte, den Cast und lässt den Geist der 60er Jahre durch sein sprödes Spiel wahrhaftig werden. Auch Judy Winter, die in den frühen 70er Jahren noch unter Wallace-Veteran Alfred Vohrer drehte, stellt sich in den Dienst der Sache und ist sich für gepflegten Klamauk nicht zu schade. Die wunderbare Christiane Paul kann als simpler Love Interest hingegen nicht völlig überzeugen und ist hoffnungslos unterfordert. Der platte Gag, den ihre Mitstreiter mit Hingabe zelebrieren, ist nicht unbedingt ihr Zuhause. Eine illustre Riege von Stargästen versüßt das Vergnügen mit kleinen Auftritten. Doch das alles wäre ohne einen Mann nur halb so komisch.

Wie schon im ersten Teil sorgt Christoph Maria Herbst als Alfons Hatler für die größten Brüller. Der Ausnahmekomiker spielt wieder grandios mit den Gegensätzen seines streng gescheitelten Äußeren gegenüber seinen Worten und Taten (hier hätte Dani Levy für seinen verunglückten Mein Führer besser mal genauer hingeschaut, so bleibt ihm nur ein Staunen, wie man Hitler mit Schärfe und Witz persiflieren kann). Unschlagbar sind Herbsts Auftritte als Sänger, wenn er beispielweise amerikanisches Liedgut wie Frank Sinatras „My Way“ interpretiert oder Fragen nach der Weltherrschaft abwehrt. Thematisch verwurstet „Neues vom Wixxer“ neben der Wallace-Vorlage quer durch den Garten die halbe Populär-Filmgeschichte. Pretty Woman, Dirty Dancing, Krieg der Sterne, „James Bond“, „Indiana Jones“ und „Bodyguard” und viele mehr werden zitiert, selbst vor dem aktuell beliebten Torture Porn à la saw oder Hostel wird nicht halt gemacht.
Bei aller Kurzweil sitzt jedoch bei weitem nicht jeder Gag. Auf den alten „Ich-schlage-keine-Frauen“-Kalauer konnten die Autoren Beispiel gebend nicht verzichten, dazu übertreiben sie es mit der innigen Beziehung zwischen Long und Longer. Wer denn am Ende der Wixxer ist, interessiert auch nicht wirklich. Die Geschichte ist eh nur Mittel zum Zweck, möglichst viele Gagtreffer zu platzieren. Und hier landet „Neues vom Wixxer“ einen ehrlichen Punktsieg gegenüber dem Vorgänger. Dass der Film nicht annährend an die Genialität des Frühstxyradios heranreicht, ist sonnenklar. Soviel Radikalität und Wahnsinn verträgt kein Massenprodukt. Aber „Neues vom Wixxer“ unterhält dennoch gut. Damit hat er Levys Rohrkrepierer „Mein Führer“ einiges voraus. Und weil’s so schön ist, muss auch noch nicht Schluss sein. Im Abspann wird bereits der dritte Teil der als Trilogie angelegten Wixxer-Saga angekündigt... „Triple Wixx“!

02 März 2007

On Tour 2007 - Pfullendorf

Die Saison hat wieder begonnen! Zum ersten Pflichtspiel der Sportfreunde Siegen im neuen Jahr ging es in den Süden Deutschlands, Pfullendorf - am Ufer des Bodensees. Die fast fünfstündige Fahrt nach Baden-Würtemberg erforderte so einige Strapazen für die rund 80 mitgereisten Siegener Fans, die teils mit Bussen und teils mit privaten Kraftfahrzeugen angereist waren.

Am frühen Samstag Morgen bestiegen wir das Auto, nachdem getankt worden war ging es gegen acht Uhr morgens ab in Richtung Pfullendorf. Die Hinfahrt gestaltete sich recht problemlos, was die Fahrt anbetrifft, nur ein kleiner Stau stoppte ein wenig, ansonsten rollten wir unentwegt dem Auswärtsspiel entgegen. Zu Kämpfen hatte man nur mit der Müdigkeit, die das ein oder andere Mal siegte.



In Pfullendorf angekommen, hatten wir einige Mühen das Stadion, die Alno-Arena, in dem kleinen Ort zu finden. Doch die Pfullendorfer sind sehr nette Menschen, so dass wir gleich Hilfe bekamen und prompt das kleine Stadion fanden. Die ebenfalls freundlichen Ordner ließen uns auch gleich rein. Nachdem die erste rote Wurst mit Brötchen verspeist war, liefen auch schon die beiden Mannschaften zum Warm-up auf.

Die erste Halbzeit hatte wenig Höhepunkte zu bieten. Einige Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, wobei man schon merkte, dass Siegen die etwas bessere Mannschaft war, aber keine spielerischen Mittel fand, dies in Toren auszudrücken. Die Chancen allesamt waren nicht zwingend, die Anspiele zu ungenau und die Mannschaftsteile harmonieren nicht wie gewünscht. So blieb es erstmal bei der Nullnummer zur Pause.
In dieser gönnte man sich noch etwas zu Essen, ehe der Regen, pardon der Sturm, einsetzte. Binnen weniger Sekunden waren wir von oben bis unten klatschnass. Kein schönes Gefühl, wenn auch noch eiskalte Sturmböen ins Gesicht knallen. Nun denn, es wurde kalt und nass in Pfullendorf.

Umso mehr konnte man sich aber etwas an dem erwärmen, was auf dem Platz geschah, denn nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Sportfreunde in Führung. Blessin hatte getroffen. Hoffnungen auf einen Auswärtssieg zu Beginn der Rückrunde wurden wach und ließen den Regen zumindest etwas vergessen. Doch schon bald musste man als Fan mitansehen, wie die Pfullendorfer sich gegen die drohende Niederlage wehrten, Siegen sich aufs Verteidigen beschränkte und viel zu viele Standartsituationen (vornehmlich Ecken) produzierte. Die knappe Führung konnte nicht über die Zeit gebracht werden. Nach einer der vielen Eckbälle fiel der Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf egalisierten sich beide Teams. Das Remis war am Ende gerecht. Obwohl beide Mannschaften gewinnen wollten. Positive Ansätze konnten wir Siegener dennoch auf die lange Rückfahrt mitnehmen.

Top 5 Videos des Monats

Und hier gibt es sie wieder, die fünf besten Internet-Videos des Monats.
Die Videos werden allesamt präsentiert von:

http://www.myvideo.de/



Video Nr. 1: Shit happens!
Da bekommt der Trikottausch nach dem Fußballspiel doch gleich eine ganz andere (Duft)-Note...


Video Nr. 2: Vorsicht, Bierbauch!
Bauch einziehen, einatmen... und ... ausatmen...


Video Nr. 3: Moderne Technik!
Bei dem schnellen technischen Fortschritt kommt man heutzutage doch nicht mehr mit,...


Video Nr. 4: Vibrations-Alarm!"
Tja, manche Dinge kann man auch vielseitig benutzen...


Video Nr. 5: Ketchup-Effekt!
Aua! So kommt der Ketchup wohl eher nicht aus der Flasche ...

So, das war's! Die fünf besten Videos aus dem Internet. Aber keine Sorge, schon bald gibt es neues Material.

Beim Zoch in Kölle

Im mehr als 6 km langen Kölner Umzug unter dem Motto „Köln un die Pänz us aller Welt“ war der Weltjugendtag mit einem eigenen Wagen vertreten. Rund 80 Mitarbeiter des Weltjugendtagsbüros zusammen mit den Langzeitfreiwilligen aus aller Welt gingen in der Fußgruppe, schwenkten Fahnen (inklusive der des Vatikan) und warfen kleine Werbepakete mit dem Weltjugendtagslogound Süßigkeiten, die zum größten Teil von Sponsoren - insbesondere der Kölner Ehrengarde und der Karnevalsgesellschaft Große Kölner 1823 - gestiftet wurde. 44 Gruppen mit 96 Festwagen, 121 Musikkapellen, 480 Pferde und rund 10.000 Menschen sind beim Rosenmontagszug dabei gewesen.

01 März 2007

"Fotoalbum des Planeten" Erde im Siegener Rathaus

In vier Jahren reiste Fotograf Uwe Ommer einmal um die ganze Welt. Dabei hat er viele Eindrücke gesammelt und ein Fotoalbum des Planeten Erde erstellt. Es zeigt Menschen in allen Kontinenten in ihren Lebenszusammenhängen.
Einen Teil davon gibt es jetzt in der Rathausgalerie zu sehen. Dort stellt Uwe Ommer rund 60 Bilder aus, die er zusammen mit der Soziologin Ana Maria Jurisch ausgewählt hat. Wahrlich nur eine kleine Auswahl, denn insgesamt hat der in Bergisch-Gladbach geborene Künstler 1251 Bilder von den Menschen in den verschiedensten Ländern gemacht. Jurisch führte auch in die Ausstellung „1000 families – eine Welt - eine Zukunft“ im Siegener Rathaus ein.

Getreu dem Titel der Foto-Ausstellung hat Uwe Ommer in den 130 Ländern, die er bereist hat, die Menschen nach ihren Wünschen und Visionen für das 20. Jahrhundert befragt. Dabei stellte er fest, dass die Menschen doch sehr viel verbindet, ihre Träume sehr ähnlich sind. Wichtige Schlagworte sind hier Existenz, Frieden, Bildung und Identität. Sein Projekt startete Ommer 1996.
Die musikalische Untermalung der Ausstellungseröffnung besorgten Musikschüler der Fritz-Busch Musikschule. Jannika Müller baute für die UNICEF einen Stand gegen Kinderarbeit auf. Die Ausstellung nach Siegen geholt hat das Siegener Bündnis für Familie unter der Leitung von Annette Lambeck. Ein Grußwort richtete der Sozialdezernent der Stadt Siegen Steffen Mues an die rund 50 Gäste.
„Die Ausstellung ist vor allem aufgrund der überraschend vielen Gemeinsamkeiten in der kulturellen Vielfalt interessant“, hob Mues hervor. Weiterhin fordert die Ausstellung die Betrachter aller Altersstufen zum Nachdenken heraus. „Die Fotos spiegeln uns auf einfache, aber eindringliche Weise wieder“, so Referentin Jurisch.

18 Februar 2007

Fußballidol Klaus Fischer erfüllt C-Jugendlichen beim "Zoff dem Stoff"-Turnier Autogrammwünsche

Die C-Jugendlichen der Sportfreunde Siegen sind neuer Sieger des beliebten Anti-Drogen-Turniers „Zoff dem Stoff“. Im Finale des Turniers in der Rundturnhalle schlugen die Siegener U15-Kicker die C-Junioren-Mannschaft des TSV Weißtal deutlich mit 5:0.
Die spielstarken Jungs von Trainer Henning Schweisfurth zeigten bei dem von der DJK Eiserfeld zusammen mit der AOK und Polizei Siegen ausgerichteten Turnier eine herausragende Leistung. Sie offenbarten den zahlreichen Besuchern auch einigen Budenzauber. Die Rundturnhalle war gut gefüllt.
Landrat Paul Breuer überreichte den Nachwuchs-Kickern den begehrten Wanderpokal des „Zoff dem Stoff“-Turniers. Auch Klaus-Dieter Steiner (DJK Eiserfeld), Bertram Müller (Regionaldirektor AOK) und Franz-Josef Hamann (Polizei Siegen) gratulierten. Jede der 16 angetretenen Mannschaften erhielt zudem einen kleinen Pokal als Andenken.
Den dritten Platz belegte das Team des SV Dreis-Tiefenbach. Sie besiegten den SuS Niederschelden im kleinen Finale mit 8:0. Zuvor hatten sie im Halbfinale gegen den späteren Sieger Sportfreunde Siegen eine 0:3-Niederlage in Kauf nehmen müssen. Niederschelden scheiterte an Weißtal mit demselben Ergebnis.
Schon in der Vorrunde zeichnete sich die Überlegenheit der Sportfreunde-Spieler ab. Ihre Spielweise hob sich von der der anderen Teams ab. So kassierten sie über das gesamte Turnier hinweg nur zwei Gegentore, in der Vorrunde schossen sie allein 19 Tore, 14 weitere folgten. Die Zahlen sprechen für sich. Allein der SuS Niederschelden konnte den Siegener C-Jugendlichen ein Remis abgewinnen. Beim 2:2 hatten die Sportfreunde den SuS etwas auf die leichte Schulter genommen.
Spannend gestaltete sich aber auch die Gruppe C. Knappe Ergebnisse und hochinteressante Spiele, die vor allem in der Schlussphase einigen Nervenkitzel verursachten, waren an der Tagesordnung. Neben den genannten Teams schafften es die Fortuna Freudenberg, Oberbiel, Wermelskirchen und die SpVg Bürbach ins Viertelfinale. Die Partien verliefen allesamt fair.
Ein buntes Rahmenprogramm sorgte zudem für genügend Verschnaufpausen. So gab es Einlagen der Cheerleaders des TuS Fellinghausen sowie der Jujutsu-Gruppe der Judovereinigung Siegerland unter der Leitung von Volker vom Hagen. Nebenbei gab es auch wieder einige Hubschrauber-Rundflüge für die Gewinner der Tombola, die Sieger des WP-Quiz der letzten Woche sowie jene Jugendliche, die Zivilcourage bewiesen hatten.
Als speziellen Gast präsentierten die Veranstalter von „Zoff dem Stoff“ Fußballidol Klaus Fischer. Der einstige Bundesliga-Profi und Top-Torjäger, der vor allem durch seine Fallrückzieher beeindruckte, gab vor der Siegerehrung fleißig Autogramme und stand den Jugendlichen Rede und Antwort. „Ich bin in meinem Leben nie in die Versuchung von Drogen gekommen“, erzählt Fischer. „Ich kann euch nur raten die Finger davon zu lassen“, appellierte er an die Nachwuchs-Kicker.
Zum Schluss durften sich zwei Team ganz besonders freuen: Die Jungs des VfB Weidenau dürfen bald ein Bundesliga-Spiel in Leverkusen besuchen. Die Kicker aus dem Eiserntal werden die Atmosphäre im Dortmunder Westfalenstadion miterleben.

Gruppe A
1. Freudenberg 9:3 7
2. Dreis-Tiefenbach 14:4 6
3. Mudersbach/Brachbach 5:9 4
4. Dautenbach 2:14 0

Gruppe B
1. Oberbiel 6:3 7
2. Weißtal 7:3 5
3. Netphen 4:4 4
4. Eiserntal 1:8 0

Gruppe C
1. Wermelskirchen 6:3 6
2. Bürbach 5:2 6
3. Weidenau 6:7 3
4. Wilnsdorf 3:8 3

Gruppe D
1. SF Siegen 19:2 7
2. Niederschelden 5:3 5
3. Aue-Wingeshausen 1:10 2
4. Klafeld-Geisweid 0:10 1

Viertelfinale

Freudenberg – Weißtal 0:2
Wermelskirchen – Niederschelden 1:3
Oberbiel – Dreis-Tiefenbach 1:2
SF Siegen – Bürbach 6:0

Halbfinale

Weißtal – Niederschelden 3:0
Dreis-Tiefenbach – SF Siegen 0:3

Spiel um Platz 3

Niederschelden – Dreis-Tiefenbach 0:8

Finale

SF Siegen – Weißtal 5:0

15 Februar 2007

Leimbachstadion bleibt Heimat der Sportfreunde

Zum wiederholten Mal hatten die Sportfreunde Siegen in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt zu einem Treffen zwischen Vertretern des Vereins und den Fans geladen.
Rede und Antwort standen den Anhängern Cheftrainer Ralf Loose, Vorstandsvorsitzender Christoph Hansen, sowie die Spieler Nassim Banouas, David Ulm und Björn Weikl.
Im Vordergrund stand zunächst das Sportliche. Hier gab Ralf Loose einen Einblick in die Verletztenliste. „Die Langzeitverletzten Marco Laaser und Zdenek Kroca werden voraussichtlich nicht mehr fit werden“ , so der Coach. Aber auch hinter den Einsätzen von Tobias Nickenig und Alexander Blessin steht im Hinblick auf das Pokalspiel noch ein großes Fragezeichen. Letzterer muss sich wohl einer Blinddarmoperation unterziehen.
Einen Ausblick auf die neue Saison, in der man sich ja bekanntlich für die eingleisige dritte Liga qualifizieren muss, gaben sowohl Loose als auch Christoph Hansen. Die Planungen seien bereits am Laufen und man werde sich gezielt mit jungen Spielern verstärken. Zudem sei man zur Zeit dabei, den Sponsorenpool zu erweitern, ohne dabei bereits vorhandene Sponsoren zu verlieren.
Nichts Neues gibt es in Sachen Siegen-Arena. „Nur so viel, das Leimbachstadion wird uns erhalten bleiben. Ob als Trainingsgelände oder in welcher Form auch immer, das wird man abwarten müssen“ , versicherte Hansen. „Außerdem hat die Stadt Siegen angekündigt, dass der Kunstrasenplatz innerhalb der nächsten zwei Jahre erneuert werden soll“ , so der Vorstandsvorsitzende weiter.
Über die Fans wurde natürlich auch gesprochen. Hier fordern sowohl die Verantwortlichen als auch die Spieler mehr Unterstützung von den Rängen, auch dann, wenn es mal nicht so gut laufe. Die Fans müssen als zwölfter Mann hinter der Mannschaft stehen.

Von Jule Hoffmann

14 Februar 2007

Die besten Videos im Internet

Da bald die Karnevalszeit in ihre Hochphase geht, gibt es jetzt hier die fünf besten Videos aus dem Internet. Diese Funde aus dem World Wide Web sind in jedem Fall sehenswert, und komisch obendrein. Ab sofort gibt es auf dieser Seite nicht nur das Video des Tages (rechte Spalte), sondern am Ende jeder Woche das Video der Woche. Hier werden spektakuläre, lustige oder einzigartige Szenen gezeigt. Die Videos werden allesamt präsentiert von:

http://www.myvideo.de/



Video Nr. 1: Dance, Everybody!
Los geht's mit einer sagenhaften Table-Dance-Einlage. Da möchte man doch gerne mittanzen - wenn der Tisch nur nicht so wackelig wäre...


Video Nr. 2: Und noch eine Tanz-Einlage!
Nach seinem Sturz vom Motorrad tut dieser Typ alles, um von seinen Kollegen nicht überfahren zu werden. Heraus kommt eine genialer Michael Jackson Dance...


Video Nr. 3: Er hebt ab!
Ein gewagtes Manöver in einer Einfahrt. Dann hebt er ab und vööllig losgelöst...


Video Nr. 4: Vorsicht, Falle!
Tja, wer anderen eine Grube gräbt, fällt meistens selbst hinein...


Video Nr. 5: Oma haut rein!
Zum Schluss das Beste! Diese alte Dame ist sehr konsequent. Ein bisschen Geduld hätte einiges erspart...

So, das war's! Die fünf besten Videos aus dem Internet. Aber keine Sorge, schon bald gibt es neues Material.

12 Februar 2007

Bitterer Rückschlag für Sportfreunde-A-Jugend

A-Junioren Westfalenliga: SF Siegen - Eintracht Dortmund 1:2 (0:1). Einen bitteren Rückschlag im Aufstiegskampf zur Bundesliga erlitten die A-Jugendlichen von Sportfreunde Siegen. Sie verloren ihr Heimspiel gegen Eintracht Dortmund knapp mit 1:2. Die spielfreudigen Westfalen kauften dem Tabellenzweiten der Westfalenliga den Schneid ab.
Die Jungs von Trainer Günter Thielmann fanden lange Zeit nicht ins Spiel. "Die Niederlage war verdient, wir haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und den Gäste zuviel Raum gelassen", resümierte Coach Thielmann. Die Dortmunder hingegen zeigten sich zweikampfstark und machten ein überzeugendes Spiel. Sie erarbeiteten sich gute Chancen. Eine davon wurde nach nur 19 Minuten eiskalt genutzt. Bis zur Halbzeit schafften es die Gastgeber nicht, ihr Ambitionen zu unterstreichen.
Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Dortmund hatte weiterhin mehr Spielanteile, Siegen lief seiner Form hinterher. In der 58. Minute trafen die Gäste erneut. Eigentlich die Vorentscheidung, aber die Mannschaft von Günter Thielmann bäumte sich nochmal auf.
Zunächst hatte Emre Pürselim vier Minuten nach dem zweiten Dortmunder Treffer das Anschlusstor erzielt. Siegen war wieder im Spiel, erholte sich schnell. In den letzten 20 Minuten gaben sie dann Gas. Sie entfachten Druck auf das Dortmunder Tor, drängten auf den Ausgleich. Der fiel aber dann nicht mehr. Für die Sportfreunde ist die Niederlage ein herber Rückschlag auf dem Weg in die Bundesliga.
SIEGEN: Düzgün, Hartmann (70. Krasniqi), Bellinghausen, Spies, Gomer (70. Schäfer), Pürselim, Kapitza, Schneider (40. Meiswinkel), Jakobs, Bodur (15. Özer), Thorbeck. - Tore: 0:1 (19.), 0:2 (58.), 1:2 Emre Pürselim (62.).


A-Junioren-Bezirksliga: VTS Iserlohn - SF Birkelbach 2:0 (2:0). Eine Niederlage mussten auch die Birkelbacher hinnehmen. Beide Gegentreffer fielen kurz vor der Pause. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, denn der Iserlohner Doppelschlag setzte die Birkelbacher fortan schachmatt. Zudem ist das Glück den Wittgensteinern im Moment nicht hold. Zunächst ein Konter, dann ein Handelfmeter, bei dem Kevin Six zu allem Überfluss auch noch die Rote Karte sah, führten zu den Gegentoren.
Mit zehn Mann in Hälfte zwei hatten die Birkelbacher zwar noch Chancen, doch waren zumeist Pfosten oder Latte im Weg.
BIRKELBACH: Vogt, F. Treude, Hoff, Six, Knebel, Afflerbach, Imhof, Zacharias, Dohle, Völkel, Weller (46. R. Treude). - Tore: 1:0 (44.), 2:0 (45.).

B-Junioren-Westfalenliga: Oestrich-Iserlohn - SF Siegen 2:2. Tore: 1:0, 2:0 (44., 52.), 2:1 Krasniqi (59.), 2:2 Waginzik (70.). Das ersatzgeschwächte Brachthäuser-Team bewies nach dem 0:2-Rückstand Moral und erkämpfte sich noch ein Unentschieden bei Oestrich-Iserlohn.

Salchendorf gewinnt Vergleich der Bezirksligen

Am Wochenende testeten die Mannschaften im Fußball-Kreis wieder ihre Form. Zahlreiche Testspiele gingen über die Bühne.

SV Netphen - Adler Dielfen 3:1 (1:0).
Tore: 1:0 Frank Mertens (30.), 2:0 Jens Ruby (55.), 3:0 Florian Schneider (85.), 3:1 (88.). Die Netphener hatten gegen den A-Ligist keine großen Mühen. Der Sieg hätte höher ausfallen können. Dielfen gelang kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer.
SV Netphen - TSV Siegen 2:1 (0:0). Tore: 0:1 Blecker (50.), 1:1 Frank Mertens (70.), 2:1 Jens Jaschke (80.). In ihrem zweiten Testspiel taten sich die Netphener schwerer. Der TSV Siegen war eine andere Nummer, was er mit dem Führungstreffer in der 50. Minuten unter Beweis stellte. Netphen kippte aber das Spiel noch.
Germania Salchendorf - FC Hilchenbach 4:1 (2:0). Die Salchendorfer hatten in der Begegnung die Nase vorn. Für die Germanen trafen Sandro Massafra (2), Ekrem Karabina und Daniel Feuring. Den Ehrentreffer für die Hilchenbacher erzielte Christian Stahl. Salchendorf gewann verdient.
Germania Salchendorf II - FC Hilchenbach II 6:1 (3:0). Noch deutlicher gewann die zweite Mannschaft von Germania Salchendorf gegen die Zweite der Hilchenbacher. Maj, Kämpf (beide zweimal), Dombaj und Jäppche trafen.
SG Herdorf - FC Kreuztal 1:4 (0:0). Tore: 0:1 Enin (81.), 0:2 Sauer (83.), 0:3, 0:4 Alkeza (86., 88.), 1:4 (90.). Wahrlich im Torrausch waren die Kreuztaler in den letzten zehn Minuten.
SuS Niederschelden - SF Birkelbach 4:1. Die erste Mannschaft des SuS besiegte Birkelbach sehr deutlich. Für die Niederschelder trafen am Rosengarten Jan Menn, Florian Schulz, Dennis Hees und Stefan Münchow.
SuS Niederschelden II - SV Setzen 3:1. Die zweite Mannschaft der Niederschelder siegte gegen den SV Setzen. Es trafen Torben Malasch, Björn Hömske und Magnus Künkler für den SuS.
SuS Niederschelden III - Eckmannshausen 4:5. Eine knappe aber torreiche Niederlage gab es für die dritte SuS-Mannschaft. Zweimal Andre Stoffel, Marcel Nonas und Sandro Panazolo trafen für den Gastgeber.
Siegener SC - FC Hünsborn 2:4 (0:2). Tore: 0:1 Dennis Schmidt (18.), 0:2 Mario Schrage (30.), 1:2 Metin Cetin (55.), 1:3 Jens Becker (60.), 2:3 Lush Kerellay (61.), 2:4 David Tevino (67.). Die Hünsborer waren für den Siegener SC eine Nummer zu groß. Doch der A-Ligist hielt teilweise gut mit.
VfL Klafeld-Geisweid - SV Oberes Banfetal 7:0 (3:0). Tore: 1:0 Koniuszewski (3.), 2:0 Bayer (25.), 3:0, 5:0, 6:0 Karismaz (40., 60., 72.), 4:0 Peter Frank (50.), 7:0 Klepp (80.). Ein Schützenfest für Klafeld.
VfB Burbach - DJK SF Eiserfeld 6:1 (1:1). Tore: 1:0 Matthias Kühn (33.), 1:1 (44.), 2:1 Julian Heinz (54.), 3:1 Andre Diehl (64.), 4:1 Matthias Kühn (69.), 5:1, 6:1 Samer El Kassem (76., 86.). Die Eiserfelder wehrten sich lange gegen die Niederlage. Burbach war aber besser.
VfB Burbach II - Frohnhausen 1:2 (1:0). Die zweite Mannschaft musste sich gegen Frohnhausen geschlagen geben, obwohl Damian Widera die Führung erzielte.
SpVg Bürbach - Borussia Salchendorf 2:2 (1:0). Tore: 1:0 Rizo Curovic (31.), 1:1 Deniz (47.), 2:1 Tobias Dornhöfer (53.), 2:2 Deniz (90., Foulelfmeter). Bürbach ließ zum Schluss gute Chancen aus.
Tus Dotzlar - TSV Aue-Wingeshausen 6:1. Klare Sache für die Gastgeber, die die neuen Spieler Henning Koch und Tim Saßmannshausen (ein Tor) einsetzen. Die anderen Treffer für den Tus markierten Ingo Hilbig (2), Sascha Six (2) und Manuel Filling. Das Ehrentor für Aue erzielte Lutz Friederich.

10 Februar 2007

"Turnzwerge" beim Eiserfelder Turnverein

Zur Jahreshauptversammlung traf sich der Eiserfelder Turnverein in der Marktschenke. Vorsitzender Friedhelm Kunz ließ das vergangene Jahr noch mal Revue passieren, ehe er langjährige Mitglieder ehrte.
So gewannen die Prellball-Männer über 60 die Deutschen Meisterschaften für den Eiserfelder TV. Ein Highlight des letzten Jahres, aber zugleich ein Abschiedsmoment. Denn die Prellballer bestritten ihre letzten Meisterschaften. Das Team hat sich nach dem Erfolg aufgelöst und verabschiedet. Die Jugend soll nun nachrücken.
40 Kinder und Erwachsene waren auch beim Gillerbergfest mit dabei und wurden über eine Großbildleinwand Zeuge des deutschen Sommermärchens. Die Tischtennis-Abteilung feierte unterdessen den Aufstieg der Jungs in die Kreisliga. Hier gilt es jetzt die Klasse zu halten, was kein einfaches Unterfangen werden wird.


Zudem bietet der Eiserfelder TV ein neues Sportangebot für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren. Katharina Weth leitet die Übungen der „Turnzwerge“. Erfolgreich, denn das neue Angebot erhielt schon in den ersten Woche jede Menge Zuspruch. In der Geschäftsstelle sollen die sanitären Engpässe mit dem Bau einer weiteren Toilette behoben werden. Der Turnverein wird zudem Vorreiter für rauchfreie
Veranstaltungen. Sowohl die Jahreshauptversammlung als auch die
Familienfeier werden ab sofort mit absolutem Rauchverbot durchgeführt.

Vorsitzender Friedhelm Kunz ehrte Gerhard Dilthey, Michael Metzger, Anneliese Müller, Julia Velte, Liesel Werth, Nadine Fabri, Gabriele Hebgen, Brigitte Müller und Friedel Weber für 15 Jahre Mitgliedschaft. Andreas Franz, Jens Hoffmann, Manfred Jung, Sabine Kaulen und Dirk Menn sind seit 25 Jahren im Verein. Auf stolze 40 Jahre bringt es Hannelore Henrich. Walter Spies wurde für seine langjährige Tätigkeit als Bulliwart ausgezeichnet. Zu neuen Ehrenmitgliedern wurden Dieter Balzer, Heinz Eckert und Klaus Bursian ernannt. Der Vorstand mit Vorsitzender. Friedhelm Kunz, 2. Vorsitzender Frank Weber, Geschäftsführer Horst Schmirbach und Kassenwart: Manfred Hees wurde komplett wiedergewählt. Beisitzer sind Jana Hoffmann, Björn Reschke, Klaus-Peter Schäfer, Nadine Fabri und Wolfgang Waschkies.

09 Februar 2007

Überregionale und internationale Hardcore-Größen

Ein Hardcore-Konzert besuchten jetzt rund 100 Jugendliche in der Siegener Blue Box. Aufgetreten waren die überregionalen als auch internationalen Bands „Death through confession“, „Scatric“ und „Enternal tango“. Alle drei Bands haben sich dem Hardcore / Scremo verschrieben.
Die Band „Scatric“ aus Frankfurt entstand erst kürzlich im November 2006. Nachdem die Band-Gründer Dustin und Kappes jahrelang miteinander musiziert haben, wurden die beiden endlich von Joe und Benny besucht, die wenig später die neue Band komplettierten. „Alle merkten sofort, dass sie sich musikalisch sehr gut ergänzen und sich gut verstehen“, erzählt Dustin. Nach zwei Proben war auch schon das erste Lied fertig. Die Musikrichtung ist eine Mischung aus Screamo, Hardcore und Metal. Elemente aus allen drei Musikstilen sind in den Liedern wieder zu finden. Das Wichtigste für die vier Jungs ist es einfach, Spaß an der Musik zu haben und möglichst viele Menschen mit ihrer Musik zu begeistern.


Aus Köln/Oberberg kommen die Jungs der Band „A Death through confession“, die schon seit 2003 zusammen spielen. Sie musizierten schon mit namhaften Bands wie „A Case of Grenada“. 2004 legten sie eine Schaffenspause ein, in der vor allem neue Songtexte geschrieben wurden. 2005 wurde das neue Material dann im Studio eines Freundes aufgenommen, worauf dann viele Shows in Köln und der Umgebung folgten. Mit ihrer einzigartigen Energie und leidenschaftlichen Musik will die Band weiterhin in Live-Konzerten Menschen in ihren Bann ziehen.
Der Höhepunkt des Abends war aber ohne Zweifel der Auftritt von „Eternal Tango“. Die Luxemburger waren der internationale Act in der Blue Box. In Dudelange 2002 gegründet spielte „Eternal Tango“ viel mit anderen lokalen Bands vornehmlich in Frankreich, Belgien und Luxemburg. 2004 wurde dann erstmals eine SPLIT EP mit „Kaospilot“ aufgenommen. Nach längerer Pause kamen sie dan 2006 wieder zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Mit neuen professionellen Veränderungen, zu denen ein neuer Sänger, sowie ein neuer Bassist gehören. Mit zusätzlich neuem Sound und einer Europa-Tour räumten sie en „Battle of the Band Contest“ ab. „Eternal Tango“ erfrischen mit ihrem Mix aus Metal, Hardcore und lastigem Screamo-Powerpop. 2007 soll das Jahr der Tangos werden …

Rückrunden-Start im Jugendfußball

A-Junioren Westfalenliga: SF Siegen – FC Gütersloh 2000 5:1 (1:1). Mit einem 5:1-Kantersieg gegen den FC Gütersloh 2000 startete die A-Jugend-Mannschaft von Sportfreunde Siegen in die Rückrunde der Westfalenliga. Nachdem zunächst Benjamin Thorbeck (siehe Bild) bereits nach vier Minuten zum 1:0 traf, gaben die Jungs von Günter Thielmann zu sehr das Heft aus der Hand. Die Gastgeber überließen den Güterslohern zunehmend mehr Raum und dadurch kamen sie zu einigen guten Möglichkeiten. Völlig verdient war daher der Ausgleich zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel nahmen sich die A-Jugend-Spieler die Worte ihres Trainers in der Kabine zu Herzen. Sie standen jetzt enger beim Gegenspieler und gingen ein höheres Tempo, das bis zur letzten Sekunde durchgehalten wurde. Allmählich übernahmen sie auch wieder die Überhand. In der Schlussphase konnte dann der verdiente Sieg in trockene Tücher gebracht werden.


Nach einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten durch Emrah Bodur war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Doch die Siegener hatten jetzt Freude an dem Spiel gefunden und hielten das hohe Tempo durch, was zu weiteren Treffern führte.
„Das war schon beeindruckend, man hat am Spielfeldrand gespürt, dass die Jungs diesen Sieg unbedingt wollten“, lobte Trainer Thielmann.
SIEGEN: Düzgün, Hartmann, Bellinghausen, Spies, Gomer, Pürselim (75., Bender), Kapitza, Schneider (75., Köcksal), Jakobs, Thorbeck (80., Meiswinkel). – Tore: 1:0 Benjamin Thorbeck (4.), 1:1 (37.), 2:1, 3:1 Emrah Bodur (70, 74.), 4:1 Paul Gomer (84.), 5:1 Julian Jakobs (86.).
B-Junioren Westfalenliga: SC Paderborn – SF Siegen 3:2 (1:1). Tore: 1:0 (11.), 1:1 Richard Hermann (20.), 2:1 (42.), 2:2 Richard Hermann (44., Foulelfmeter), 3:2 (64). Die B-Jugend-Mannschaft von Trainer Gerd Brachthäuser kassierte eine unnötige Niederlage. Obwohl die Siegener im Gegensatz zu Paderborn klare Chancen zu verzeichnen hatten, konnten die Gastgeber das Spiel für sich entscheiden. Paderborn profitierte von den Abwehr-Fehlern des Brachthäuser-Teams.